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Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen hat 12 gesetzliche Feiertage 2026. Fronleichnam und Allerheiligen am 1. November kommen zu den 9 bundesweiten Feiertagen hinzu – bedingt durch die starke katholische Tradition im Rheinland und Münsterland. Plane deine NRW-Urlaubstage mit dem Live-Countdown.

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Brückentage Nordrhein-Westfalen

Mit wenigen Urlaubstagen besonders viele freie Tage herausholen – alle Brückentag-Möglichkeiten für Nordrhein-Westfalen auf einen Blick.

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Hintergrund

Warum NRW 11 Feiertage hat

Nordrhein-Westfalen ist mit rund 18 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands – historisch gewachsen aus zwei sehr unterschiedlich geprägten Regionen. Erst 1946 fasste die britische Besatzungsmacht die preußische Provinz Westfalen und den nördlichen Teil der Rheinprovinz zu einem gemeinsamen Land zusammen. Diese Herkunft erklärt, warum NRW bei den Feiertagen heute zwischen stark katholisch geprägten Nachbarländern wie Bayern oder dem Saarland und rein protestantischen Ländern wie Niedersachsen liegt. Wer beruflich zwischen Rheinland und Ostwestfalen pendelt, bewegt sich damit innerhalb desselben Bundeslandes zwischen spürbar unterschiedlichen kulturellen Prägungen.

Zu den 9 bundesweiten Feiertagen kommen in NRW zwei landesspezifische hinzu: Fronleichnam, beweglich 60 Tage nach Ostern, und Allerheiligen am 1. November. Beide haben ihren Ursprung im Rheinland, wo die katholische Kirche seit Jahrhunderten fest verwurzelt ist – von zahlreichen Fronleichnamsprozessionen bis zum Kölner Dom als bekanntestem Wahrzeichen. Landesweit gelten beide Feiertage jedoch einheitlich, unabhängig davon, ob eine Gemeinde überwiegend katholisch oder protestantisch geprägt ist.

Ein häufiger Irrtum betrifft Rosenmontag: Der Karnevalstag vor Aschermittwoch gehört im Rheinland zum festen gesellschaftlichen Leben – viele Betriebe, Schulen und Kitas in Köln, Düsseldorf oder Aachen bleiben an diesem Tag geschlossen. Rechtlich zählt Rosenmontag jedoch nicht zu den gesetzlichen Feiertagen. Wer freinehmen möchte, braucht dafür regulären Urlaub oder eine entsprechende Betriebsvereinbarung – ein Unterschied, der außerhalb des Rheinlands oft für Verwirrung sorgt.

Für die Urlaubsplanung lohnt sich ein genauer Blick auf den Kalender: Weil NRW so bevölkerungsreich ist, sind Brückentage rund um Fronleichnam und Allerheiligen bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besonders gefragt – eine frühzeitige Planung zahlt sich hier doppelt aus. Der Brückentage-Planer oben auf dieser Seite zeigt auf einen Blick, wann sich ein einzelner Urlaubstag in ein verlängertes Wochenende verwandelt – Jahr für Jahr neu berechnet, da bewegliche Feiertage wie Fronleichnam ihr Datum abhängig von Ostern verschieben.

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Häufige Fragen

FAQ – Feiertage Nordrhein-Westfalen

Wie viele gesetzliche Feiertage hat Nordrhein-Westfalen?
Nordrhein-Westfalen hat 11 gesetzliche Feiertage – 9 bundesweite und 2 regionale.
Welche Feiertage gelten nur in Nordrhein-Westfalen?
Nordrhein-Westfalen feiert neben den 9 bundesweiten Feiertagen Fronleichnam (beweglich, 60 Tage nach Ostern) und Allerheiligen (1. November) als landesspezifische Feiertage. Beide spiegeln die ausgeprägte katholische Tradition vor allem im Rheinland und im Münsterland wider.
Ist Fronleichnam in Nordrhein-Westfalen ein gesetzlicher Feiertag?
Ja, Fronleichnam ist in ganz Nordrhein-Westfalen ein gesetzlicher, arbeitsfreier Feiertag – anders als etwa in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein, wo es ein normaler Werktag ist. Das Datum richtet sich nach Ostern und liegt 60 Tage danach, meist Ende Mai oder im Juni.
Warum haben nicht alle Regionen in NRW dieselbe Feiertagstradition?
Nordrhein-Westfalen entstand erst 1946 aus der Zusammenlegung der preußischen Provinz Westfalen mit dem nördlichen Rheinland. Das Rheinland ist traditionell katholisch geprägt, Teile Westfalens und das Ruhrgebiet eher protestantisch oder konfessionell gemischt. Die gesetzlichen Feiertage Fronleichnam und Allerheiligen gelten trotz dieser Unterschiede landesweit einheitlich.

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